Über mich
Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Meine war bisher alles andere als langweilig.
Geboren in Dresden, führte mich mein beruflicher Weg zunächst über eine Ausbildung mit Abitur zum Studium der Betriebswirtschaft an der Technischen Universität Dresden.
Doch bald erkannte ich: Mein Lebenssinn liegt nicht allein im Umgang mit Zahlen und Theorien – sondern im kreativen Schaffen, in Eigeninitiative und Experimentierfreude.
Eine prägende Zeit begann 1987 in der Porzellan-Manufaktur Meissen, wo ich bis 2010 mit großer Begeisterung tätig war. Hier öffnete sich mir eine Welt der Schönheit, Geschichte und Ausdruckskraft. Besonders die Gestaltung thematischer Ausstellungen – etwa zu Kaendler, Höroldt, Esser, Scheurich, Zepner, Werner oder Strang – ermöglichte mir ein tiefes Verständnis des Meissener Formenschatzes aus drei Jahrhunderten.
Die enge Zusammenarbeit mit Prof. Heinz Werner, dem langjährigen Chefdesigner der Manufaktur, war ein künstlerischer Dialog. Sie verband die praktische Atelierarbeit mit theoretischer Reflexion über Kunst, Gesellschaft und die eigene Rolle als Künstlerin. Unter seiner Anleitung wuchs mein Gespür für Komposition, Ausdruck und die Sprache der Formen – und der Wunsch, selbst schöpferisch tätig zu werden.
2010 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit, um meiner Kreativität Raum zu geben. Der Ton faszinierte mich – archaisch, formbar, voller Überraschungen. Seit 2014 entstehen in meinem Atelier vor den Toren Dresdens charaktervolle Figuren: elegante Damen mit leisem Stolz und erotischem Esprit, die von Weiblichkeit und Anmut erzählen.
Inspiration finde ich in der Welt des Theaters, der Oper und des Balletts – aber auch auf Reisen, etwa durch die USA, Mexiko, Vietnam, Island, Mauritius oder China. Diese Begegnungen mit Menschen und Kulturen prägen mein künstlerisches Schaffen – und wenn meine Figuren dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht zaubern, dann habe ich alles richtig gemacht. Denn:
„Ohne ein Lächeln ist man selten gut gekleidet.“
(Williy Meurer)